"Wer herzhaft lacht, hat mich nicht richtig verstanden."
Che
Guevara

Passion

” Alle Männer sind gleich, bis auf den, den man gerade kennen gelernt hat.”
Mae West.




Ich sah auf die Uhr, die um mein rechtes Handgelenk befestigt war. Ich hasste es, wenn Leute die Uhren links trugen, denn das machte keinen Sinn! Man sah normalerweise automatisch nach rechts, das war eine Tatsache!
Es war kurz vor neun und ich wartete auf Alice vor dem Mills Creek. Es waren schon viele Leute in die Bar gegangen. Von drinnen dröhnte laute Musik nach draußen. Alice hatte mir nicht erzählt, dass hier eine Party steigen sollte und irgendwie nahm ich ihr das übel. Da war es mir, egal wie süß und unschuldig sie war. Eine Party? War das wirklich ihr ernst?

»Bella!!«, rief eine weibliche Stimme hinter mir, die mich dazu veranlasste mich umzudrehen. Alice kam auf mich zu getänzelt und ihr Gesicht zierte ein glückliches Lächeln.
»Hi Alice, du weißt, dass es schon nach neun ist, oder?«, fragte ich sie mit hochgezogener Augenbraue. Sie lächelte verlegen.
»Jazz hat leider keinen Parkplatz gefunden, und da wir schon zu spät waren, habe ich ihm gesagt er soll alleine einen Parkplatz suchen«, erklärte sie mir entschuldigend. Was hatte diese kleine Elfe an sich, dass man ihr einfach verzeihen musste? Wenigstens trug sie dieses Mal keine Flügel, sondern nur ein blassgelbes Kleid, das ihr bis zu den Knien ging. Dazu trug sie braune offene High Heels, die sie optisch um einige Zentimeter größer wirken ließen.
»Kein Problem, Alice«, antwortete ich und musste lächeln. Ich konnte mich nicht dagegen wehren, ich mochte Alice auf Anhieb und dieses Mögen wuchs immer weiter heran. Lächerlich schnell hatte ich mit ihr vertrauter reden können, was allerdings nicht hieß, dass ich ihr vertraute.
Denn das stand auf einem ganz anderen Blatt.

»Hi«, prustete eine männliche Stimme neben mir, ich spannte mich an und war in Alarmbereitschaft.
»Jazz, erschrecke uns doch nicht so«, schimpfte Alice, da fiel ein Teil meiner Anspannung von mir ab.
»Es tut mir leid Schatz«, entschuldigte er sich und ich betrachtete ihn genauer: Blonde wuschelige Haare, mindestens 1,90m groß und muskulös gebaut. Und sein Gesicht war mehr als nur ein Highlight. Dieser Mann war schön, fast die Perfektion in Schönheit. Ein wenig beneidete ich Alice, umso mehr noch, als sich der Mann zu ihr beugte und ihr einen sanften Kuss auf die Lippen gab.
Dann drehte er sich zu mir und hielt mir seine Hand entgegen.
»Jasper Hale freut mich dich kennenzulernen«, sagte er und seine Stimme klang sanft und beruhigend. Ich ergriff seine Hand.
»Isabella«, antwortete ich und schüttelte seine Hand. Er lächelte mich freundlich an und ich wusste in dem Moment, dass er der perfekte Mann für Alice war.
Woher die Sicherheit kam? Konnte ich nicht genau beantworten, aber ich hatte meine Intuition.
»Na dann lasst uns reingehen, dort soll nämlich die Party steigen«, quietschte Alice, was mich die Augen verdrehen ließ.
»Stimmt Alice, du hast mir nicht erzählt, dass hier heute eine Party ist. Wie konnte ich mich nur darauf einlassen?«, schimpfte ich zuerst mit ihr, den letzten Satz sagte ich mehr zu mir selbst.
Alice sah mich von unten herab an und schob die Unterlippe vor. Scheiße, das war unfair!
Ich kapitulierte und betrat mit ihr die Bar.

Mit hoch erhobenem Kopf ging ich durch den Raum. Durch das Kostüm von Alice wurden meine ohnehin üppigen Kurven gut betont. Ich fühlte mich wohl in den Sachen, auch wenn ich mich hier zwischen den vielen Menschen trotzdem auf eine Weise einsam fühlte. Diese Einsamkeit versuchte ich wieder einmal mit Überheblichkeit zu kaschieren, das war etwas, dass ich gut konnte.
Am liebsten hätte ich jetzt in meinem kleinen Motelzimmer gesessen.

Alice zog mich in eine der Sitzecken und Jasper steuerte die Theke an. Sie hatte ihn dazu verdonnert, Getränke für uns zu holen.
Unbestimmt glitt mein Blick durch den Raum, über die tanzenden Menschen und den knutschenden Pärchen. Es war hier sehr gemütlich. Die Wände waren mit hellem Holz vertäfelt und ansonsten war alles in Beigetönen gehalten. Die Atmosphäre war gemütlich, das musste ich zugeben.
»Na Bellalein, wie gefällt es dir?«, fragte mich Alice aufgeregt. Wie hatte sie mich genannt?
»Alice stopp! Nie wieder Bellalein, das hört sich an als wäre ich ein kleines Kind!«, sagte ich, sah Alice dabei fest in die Augen und sie seufzte resigniert.
»In Ordnung, dann eben Bella«, murmelte Alice und fixierte mich. »Darf ich dich etwas fragen?«
Was sollte ich darauf jetzt antworten? Ja sagen oder sollte ich antworten, dass ich es hasste, wenn mich jemand nach persönlichen Dingen fragte.
»Natürlich«, sagte ich und hoffte es würde keine allzu persönliche Frage sein.
»Du hast dich vorhin bei Jasper mit Isabella vorgestellt, wenn ich mich richtig erinnere, durfte ich dich Bella nennen. Was hat es damit auf sich?«
Bumm. Das war ein Volltreffer, Alice war eindeutig zu aufmerksam. Mein ganzer Körper versteifte sich und mir fiel keine passende Antwort ein. Was sollte ich auch sagen? Tut mir leid Alice, ich vertraue Männern nicht und will nicht mit meinem richtigen Namen angesprochen werden. Das würde noch mehr Fragen aufwerfen.
»Ich weiß es nicht Alice, es war aus dem Affekt heraus«, antwortete ich und es war keine komplette Lüge.
»Oh ach so«, erwiderte Alice leicht misstrauisch, sie hatte jedoch keine Gelegenheit mich weiter auszufragen, denn Jasper kam mit Cocktails für uns wieder.
»Was ist das?«, fragte ich misstrauisch und Jasper grinste.
»Der nennt sich Ladykiller, da du alleine hier bist, dachte ich du könntest so einen gebrauchen, denn Alice hat ja ihren Killer«, lächelte Jasper und ich musste lachen. Alice stimmte mit ein und komischerweise wusste ich, dass der Abend einfach gut werden würde.

Wir tranken ein paar Cocktails und ich musste zugeben, der Ladykiller war wirklich ein Killer. Nach drei weiteren verzogen sich Alice und Jasper auf die Tanzfläche und ich sah ihnen amüsiert dabei zu, wie sie eng umschlungen tanzten.
Ich zog mein Handy aus der Tasche. Zunächst drückte ich ein bisschen lustlos darauf herum, dann begann ich, ein wenig im Internet zu surfen. Irgendwann landete ich auf einer Seite mit sehr skurrilen Comics und mein Interesse war geweckt. Herrlicher, schwarzer Humor und liebevolle, detaillierte Zeichnungen.
Ich schmunzelte vor mich hin und versank immer mehr in den Geschichten.

An einer besonders lustigen Stelle lachte ich laut auf und wandte den Blick ein wenig ab, um ihn durch den Raum gleiten zu lassen.
Mein Blick blieb an zwei wunderschöne Augen hängen, Augen, die unverwandt und intensiv auf mir ruhten und mich sofort gefangen nahmen. Nach einer kleinen Ewigkeit wurde mir bewusst, dass ich den Mann anstarrte, also wandte ich den Blick ab.
Als ich gleich darauf verstohlen wieder in seine Richtung sah, war er weg. Ich ließ den Blick unauffällig weiter schweifen, als plötzlich eine Hand in mein Gesichtsfeld kam. Eine kräftige und doch gepflegte Männerhand, die mir einen Cocktail entgegenhielt. Aufblickend sah ich wieder in diese verstörenden Augen, die mich nun auffordernd anschauten.
Lächelnd nahm ich das Glas entgegen und sagte Dankeschön. Er war atemberaubend und das erst recht, als er mich so wie jetzt anschaute. Seine dunklen Augen schienen zu glühen und mich zu verzehren. Ich betrachtete sein kurzes dunkles Haar und meine markanten Gesichtszüge. Er war durchtrainiert und ein recht ansehnliches Exemplar Mann. Mir war sein Blick ein wenig unangenehm, also senkte ich den Kopf und nippte an meinem Cocktail.

»Eine Million für deine Gedanken«, hörte ich seine tiefe und zugleich weiche Stimme. Ich hob den Kopf und schüttelte diesen.
Er lachte auf eine Art, die mich vermuten ließ, dass er ein sehr ausgelassener Mensch war. Er versuchte ein wenig Small Talk mit mir, auf den ich mich zuerst widerwillig einließ. Zu viel männliche Aufmerksamkeit war mir unangenehm, aber ich hatte schon lange keinen Mann zwischen meinen Beinen gespürt.
Er war sehr charmant und humorvoll, sodass wir schnell ins Gespräch kamen. Wir waren auf einer Wellenlänge, die Luft zwischen uns knisterte. Die Cocktails stiegen mir langsam zu Kopf und ließen mich ein wenig meine Hemmungen fallen.
Als er plötzlich näher an mich heranrückte und eine warme Hand auf meine Taille legte, wurde mir bewusst, was hier passierte.
'Bella was machst du da? Du gehst zu schnell ran!'
Meine innere Stimme hatte recht, jedoch hatte ich seit so langer Zeit keinen ordentlichen Fick mehr gehabt. Was sprach schon gegen unverbindlichen schnellen Sex? Genau, nichts!
Ich lächelte ihn lasziv an und beugte mich zu ihm herüber.
»Ich bin sofort wieder da«, hauchte ich in sein Ohr und sah die leichte Gänsehaut, die sich über seine Arme zog.

Nach kurzer Zeit und viel Gedränge fand ich mich in der Damentoilette wieder, ich betrachtete mich im Spiegel und überprüfte mein Make-up.
Dann trat ich wieder die Bar. Zigarettenqualm hing im gelblichen Licht und der Deckenventilator kurbelte immer noch träge, als wäre er genervt von den ganzen Menschen. Mein Blick fiel auf ein halbes Dutzend Männer, die an einem der Tische saßen, sie rauchten und vergnügten sich mit einigen Frauen.

Der Mann von gerade war verschwunden, schade drum. Ich steuerte die Bar an, um mir noch einen Cocktail zu holen, da erblickte ich ihn und lächelte. Eigentlich konnte ich Männer in diesem Alter nicht leiden, sie glaubten, sie dürften junge Frauen mit anzüglichen Blicken traktieren.
Ich wollte bei dem Barkeeper bestellen, dieser runzelte lediglich seine Stirn und wischte dann den Tresen mit einem Lappen ab. Offensichtlich war er nicht gewillt mich zu bedienen. Hinter ihm hing eine verspiegelte Jack Daniels Uhr inmitten der Regale mit blinkenden Flaschen und Gläsern. Viertel nach zehn. Das schwarze Uhrenlogo war von jener irritierten Vertrautheit.

»Einen Brandy mit Eis!«, sagte ich lauter und bekam endlich die Aufmerksamkeit des Barkeepers. Dieser nickte und bereitete mir meinen Drink zu.
»Geht aufs Haus«, lächelte der Barkeeper.
»Danke«, antwortete ich und er nickte verhalten amüsiert. Der Brandy war scharf, versengte mir die Kehle und brannte in meiner Brust.
Von der Hitze in der Bar war mein Nacken schon schweißnass, mein Haar klamm. Der bedauernswerte Deckenventilator kam gegen die Hitze auch nicht an. Ich hatte immer noch ein komisches Gefühl wegen dem Drink, aber vielleicht war ich auch paranoid und dieser Kerl wollte einfach nur freundlich sein.

»Heiß hier oder?«, fragte mich meine frühere Bekanntschaft.
»Sehr«, flüsterte ich und was es hier heiß war. Ich nippte an meinem Brandy, wobei ich fühlte, dass er mich beobachtete. Sein passives Interesse machte mich nervös.
Ein paar Minuten hielt ich es aus, dann fragte ich nach einem Hinterhof, denn ich musste an die Luft und eine Zigarette rauchen. Ja ein Laster von mir, hin und wieder rauchte ich um ein wenig Frust abzubauen. Und diese Situation war frustrierend! Ich brauchte Sex und dieser Typ kam nicht in die Gänge!

Ich wurde in den hinteren Teil der Bar geschickt, in einen Gang mit zerkratzten roten Wänden und einem schmutzigen Drahtgitterfenster. Auf halben Weg bemerkte ich eine Bewegung und drehte mich zum Korridor seitlich um. Durch eine offene Tür sah ich einen Kerl auf einem Stuhl und eine Frau auf Knien, deren Kopf in seinem Schoß auf und ab wippte.
Ich sah wie gebannt zu den beiden.
Der Kerl hatte den Mund halb geöffnet, den Kopf nach hinten gelehnt und die rotblonden Locken der Frau fächerten sich auf seinen Schenkeln, während sie sich rauf und runter bewegte. Hatten sie mich gehört? Ich hoffte nicht, denn ich musste einfach zusehen.
Bis zu diesem Moment war mir nicht bewusst gewesen, wie dringend ich einen Schwanz brauchte, wie sehr mir das fehlte.
Seit einiger Zeit schon, trug ich dieses rasende Sehnen mit mir herum. Zwar konnte ich mich mit schwanzähnlichen Objekten Selbstbefriedigen, aber nichts kam dem überwältigenden Gefühl auch nur nahe, den Mund komplett vollzuhaben. Ich wagte kaum zu atmen, als ich weiter hinstarrte.

Der Kerl war jung und schlank, gut durchtrainiert. Er hatte bronzefarbene Haare. Fasziniert beobachtete ich, wie sich seine Züge anspannten, er die Frau weiter auf sich zog, seine Finger in ihrem Haar verschlungen, und seine Hüften wiegte, um ihr abwechselnd entgegenzukommen und sich von ihr zu entfernen. Kniend ließ die Frau sich dirigieren, quiekte einen erstickten Protest und wedelte mit den Händen. Mein Verlangen nach einem Schwanz wurde übertroffen von einer zweiten Welle, einem schockierenden Drang, auf alle erdenklichen schmutzigen Arten benutzt zu werden.
Meine Mitte loderte vor Sehnsucht und war so empfindlich, dass ich mir einbildete, das Webmuster meines Slips zu fühlen. Ich wollte an ihrer Stelle sein, es mit einem fremden Mann treiben, der in mir lediglich ein Objekt seiner Begierde sah.
Mehr war für mich nicht drin, denn näher konnte ich sie nicht an mich heranlassen. Ein kleiner Fick und die Sache wurde beendet.

Ich drehte mich um und wollte zurück in die Bar eilen. Ich wollte diese Gedanken aus meinem Kopf verbannen, tun, als wäre nichts geschehen, als hätte ich weder das Paar noch die Abgründe meiner Lust gesehen. Lag es daran, dass ich so lange keinen Sex mehr gehabt hatte? Lechzte ich nach der niedersten Befriedigung als Ausgleich für die jahrelange Entbehrung? Zitternd lehnte ich mich an die Wand. Mein Mund war staubtrocken.
Ich sah in die Richtung, aus der die Musik dröhnte und da stand meine frühere Bekanntschaft. Grinsend schlenderte er den Gang hinunter zu mir. Ich sah ihn mir an und war Feuer und Flamme. Mein Puls rauschte mir in den Ohren, als hielte ich eine hohle Muschel daran, und ich fühlte mich fiebrig.
Der Mann kam immer weiter auf mich zu und er schob mich zurück. Ich realisierte, dass ich nun zwischen ihm und der Wand eingeklemmt war, seine Brust an meiner. Er hatte meine Arme gepackt und sie über meinem Kopf an die Wand gepresst. Mehrere Sekunden standen wir so da, unser beider Atem flach und angespannt.
Dann nahm er eine Hand und strich damit über meinen Hals, ich reckte mich der Berührung entgegen. Meine Haut kitzelte unter der Berührung und winzige Schauer liefen mir durch den erhitzten Leib. Ich wollte mich ihm weiter entgegen drängen, wollte mehr Berührung. Ich sehnte mich danach, die Sehnsucht schmerzte.
Als er an meinem Schlüsselbein entlang strich, erschauerte ich. Er lachte leise, sodass mir sein Atem übers Gesicht wehte.
Ich wollte, dass er mich auf die unanständigste Weise berührte, seine Hand zwischen meine Schenkel schob und meine Brüste knetete. Er tat weder das eine noch das andere. Er rieb seinen Schritt an mir, ließ mich seinen steifen Schwanz an meiner erhitzten Mitte spüren.
Der Druck bewirkte, dass sich meine Schamlippen gierig wölbten.
In dem Gang war es völlig heiß. Schweiß rann an meinem Rücken entlang, das Shirt klebte. Er wusste, dass er mich scharfmachte, und jedes Wiegen seines Körpers war eine süße Qual, die mich zu mehr verführte.
Seine Hände zu beiden Seiten von mir an die Wand gestemmt, hielt er mich lose in seinen Armen gefangen. Eine Schweißnote, erdig und maskulin, flutete meine Sinne, sodass ich meine Nase an seiner Halsbeuge vergraben und ihn inhalieren wollte.
Seine Augen waren so dunkelblau, dass ich bei dem schwachen Licht seine Iris fast nicht von seinen Pupillen unterscheiden konnte.
Er zog mich von der Wand weg und steuerte mit mir eine Tür an. Es handelte sich um einen Lagerraum, der anscheinend selten benutzt wurde. Große Dosen mit Öl standen an einer Wand aufgereiht, Kartons unter einem langen Holztisch und vier Türme braune Gartenstühle waren in einer Ecke übereinandergestapelt.

Er schob mich zu dem langen Holztisch und hob mich auf diesen drauf. Ich spreizte meine Beine, sodass er dazwischen stehen konnte. Seine Hände wanderten über meinen Körper und streichelten mich. Dann schob er den Blazer über meine Schultern und ich zog ihn aus. Rasch entledigten wir uns unserer restlichen Kleider.
Er trug keine Unterwäsche unter seiner Hose und sein erigierter Schwanz sprang förmlich aus seiner Hose. Er war groß und ein Lusttropfen saß an der Spitze. Ich wollte ihn schmecken, ihn in den Mund nehmen, und deshalb ging ich auf die Knie.
Er stöhnte, als ich begann, ihn zu lecken und ihn schließlich ganz in meinem Mund aufnahm. Er packte meine Haare und drückte meinen Kopf fester heran. Ich vernahm von ihm ein Knurren und ein paar unverständliche Worte.
Während ich seinen Schwanz verwöhnte, schob ich eine Hand zwischen meine Beine und stöhnte laut, als ich mich berührte. Ich war feucht und angeschwollen. Immer schneller fuhr mein Kopf vor und zurück, und im gleichen Rhythmus massierten meine Finger meine Klitoris. Ich trieb uns beide bis an den Höhepunkt, stoppte dann und richtete mich wieder auf.
Seine Finger waren rau, aber sanft, als er die zarte Haut meiner Brüste liebkoste. Die Nippel rieb er zwischen Daumen und Zeigefinger, und ich erschauerte vor Lust.
Seine Hände glitten über meinen Bauch, dann ging er auf die Knie und betrachtete mich. Ein Lächeln zierte sein schönes Gesicht, seine Finger öffneten mich, und er begann mich zu lecken. Ich wimmerte und krallte meine Finger in seine breiten Schultern. Mit langsamer Perfektion umkreiste seine Zunge meiner Klitoris, glitt in mich hinein, bis ich vor unbändigem Verlangen stöhnte. Er durfte jetzt nicht aufhören.
Während er mich stetig weiter leckte, schob er erst einen, dann zwei Finger in mich und bewegte sie im gleichen Rhythmus wie seine Zunge.
Ich war verloren in den Empfindungen, die durch meinen Körper schossen. Seine Finger glitten über meinen Arsch, während seine Zunge mich unaufhaltsam dem Orgasmus entgegentrieb. Lust stieg in mir auf, und ich schrie laut auf, als seine Finger immer fester zustießen und seine Zunge schneller wurde.

Er war gnadenlos und prachtvoll. Ich packte seinen Kopf, stieß meine Hüften in sein Gesicht, und dann kam ich in einem Mix von Lust und Erlösung.
Er hielt mich fest und bedeckte meinen Bauch mit kleinen Küssen, dann hob er mich hoch, als wäre ich ein Fliegengewicht. Unsere Lippen trafen sich zu einem leidenschaftlichen Kuss. Jetzt wollte ich seinen Schwanz tief in mir fühlen.
Er lächelte stolz, als er mich wieder auf dem Tisch absetzte.
»Knie dich auf den Tisch meine Schöne und zeig mir deinen knackigen Hintern«, raunte er mir zu und ich kam seiner Bitte nach. Er streichelte meinen Arsch und ließ seine Lippen über meine Wirbelsäule bis zu meinem Hals hinauf gleiten. Dann drang er von hinten in mich ein, nachdem er sich ein Kondom übergezogen hatte. Sein Schwanz war so groß, dass er mich dehnte und vollkommen ausfüllte. Er nahm mich kraftvoll und wir verschmolzen zu einem Rhythmus, der uns beide zum Höhepunkt brachte. Mit einem letzten tiefen Stoß kamen wir. Ich schrie auf und er ergoss sich in mir.

Wir keuchten und waren vollends befriedigt. Er streichelte meinen Rücken und setzte kleine Küsse darauf. Ich genoss für einen Augenblick diese zärtlichen Berührungen, richtete mich dann auf und zog mich an, das Gleiche tat er auch und eigentlich war es schade um seinen tollen Körper. Er war wirklich muskulös gebaut, man hätte ihn als Calvin Klein Model nehmen können.
»Gefällt dir, was du siehst, meine Schöne?«, fragte er mich lächelnd und es kam nicht arrogant rüber. Es klang nett und sympathisch, er war im Allgemeinen äußerst angenehm.
»Natürlich«, antwortete ich frech und richtete meine Frisur, die durch unser Treiben ziemlich in Mitleidenschaft genommen wurde. Er lachte laut und seine Stimme ließ mich erschauern.
Er wäre normalerweise genau der Typ Mann, mit dem ich mir etwas Längeres vorstellen könnte, aber das war bei mir unmöglich. Niemals wieder würde ich jemanden in solch eine Gefahr bringen!

»Nun dann meine Schöne danke für diese tolle Zeit und hoffentlich sehen wir uns noch einmal wieder«, hauchte er und gab mir einen Kuss auf die Lippen, dann ging er in Richtung Tür, wollte gerade rausgehen, als er sich noch mal umdrehte.
»Darf ich dich noch etwas fragen?«
»Natürlich«, sagte ich, ohne nachzudenken.
»Wie heißt du? Ich heiße E … ich heiße Dale«, sagte er und sein Versprecher ließ mich stutzen.
»Isa«, antwortete ich lächelnd, dann war er durch die Tür verschwunden und mir wurde klar, welchen Namen ich ihm genannt hatte.
ISA.
Wie kam ich darauf ihm diesen Spitznamen zu nennen? Es hatte nur eine Handvoll Personen gegeben die mich so früher genannt hatten.
Meine Eltern, Jake und Rosie. Nun würde auch Dale mich so in Erinnerung behalten.

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